Treffen am 1. September 2017

Vorstellungsrunde:
Vergange Aktionen:

Es fand ein Infostand zur Cannabis-Petition des DHV statt. Es konnten 70 Unterschriften gesammelt werden.

Der CSC Stuttgart war beim Smoke-In der Piraten. Es wurden Flyer verteilt und ebenfalls Unterschriften für die Cannabis-Petition des DHV gesammelt.

Zukünftige Aktionen:

Es wird versucht ab sofort einmal im Monat eine Infostand zu organisieren.

Infostand beim Umsonst & Draussen 2017

Wir haben beim Umsonst & Draussen 2017 vom 4. bis zum 6. August mehrere Zelte aufgebaut.

Dort haben wir einen Infostand eingerichtet und die Besucher der Festivals über unsere Arbeit informiert. In vielen Gesprächen ging es nicht nur um die Legalisierung von Cannabis sonder auch oft um Cannabis als Medizin.

Beitrag des CSC Stuttgart zum diesjährigen Bürgerhaushalt der Stadt Stuttgart

Nachdem der Bürgerhaushaltsantrag für ein Cannabismodelprojekt im Jahr 2015 auf große Resonanz gestoßen istPlatz 15 unter allen Anträgen bei der letzten Auflage des Bürgerhaushalts startet der CSC Stuttgart in diesem Jahr einen neuen Anlauf für ein Cannabismodelprojekt in Stuttgart...
„Wir haben den Antrag mit der gleichen Intention wie schon 2015 gestellt und hoffen auf eine gleiche oder sogar bessere Platzierung als beim letzten Mal. In diesem Jahr stehen nicht nur einzelne Aktivisten hinter dem Antrag, sondern eine große und stehtig wachsende Gruppe von Legalisierungsbefürwortern.“, erklärt Dennis Herberg, Vorsitzender des CSC Stuttgart.

Der Antrag zum Bürgerhaushalt des CSC Stuttgart:

Modellprojekt statt Schwarzmarkt: Cannabis-Abgabe regulieren!
Über 14.000 erwachsene Stuttgarter haben im letzten Monat Cannabis  konsumiert[1,2 s. Kommentare]. Nur wenige besitzen eine Erlaubnis Cannabis medizinisch zu nutzen. So leiden ca 20000 Stuttgarter unter ADHS, Tourette oder MS und könnten von Cannabis profitieren[3]. Sie scheitern oftmals am hohen Aufwand, Kosten und der geringen  Verfügbarkeit. Jüngere gesetzgeberische Maßnahmen entschärfen diese Situation für einige Patienten, für viele besteht diese Hürde jedoch weiterhin.
Obwohl der Konsum von Cannabis in Deutschland legal ist,werden in  Stuttgart jedes Jahr über 2600 rein konsumbezogene Cannabisdelikte  ermittelt[4]. Diese Verfolgung schadet den Betroffenen, belastet Polizei  und Justiz, auch hat sie keine nennenswerte Auswirkungen auf das  Konsumverhalten.
Obwohl 122 deutsche Strafrechtsprofessoren den „war on drugs“ als  gescheitert und schädlich für die Gesellschaft verurteilen[5], hinken  die Gesetzgeber den Realitäten hinterher. Daher sollte die Stadt  Stuttgart ein Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe von Cannabis  anstreben, wie es derzeit Bremen, Münster, Düsseldorf uvw. vormachen.
Beim BfArM eine Ausnahmegenehmigung für eine Abgabestelle von  Cannabisprodukten beantragt werden[6], wenn ein öffentliches oder  wissenschaftliches Interesse vorliegt.
Konkret könnte ein Modellprojekt die Errichtung eines Cannabis Social  Clubs für Stuttgart nach spanischem bzw. belgischem[7] Vorbild sein. So  könnte mit einer begrenzten Zahl von erw. Teilnehmern ein  Regulierungsmodell erprobt werden. Durch ein Modellprojekt,welches 3%  der Cannabisnutzer erreichen würde, ergeben sich folgende Einsparungen
über 100000€ Polizei- und Justizkosten durch ca. 80 Ermittlungsverfahren
über 200000€ entgangener Schwarzmarktumsatz, der die Kriminalität schwächt
etwa 200000€ Einsparungen für Patienten, da eine Kostenübernahme durch die Kassen nicht immer gegeben ist
Hinzu kommen Einsparungen bei Gesundheitskosten durch Präventionsarbeit sowie verminderte Schädigungen durch Streckmittel.
[1] Stuttgarter Einwohnerdaten, Stadt Stuttgart, 2012
[2] General population surveys, EMCDDA, 2009
[3] Zum Potenzial von Cannabis als Medizin am Beispiel Frankfurt am Main, Maximilian Plenert, 2015
[4] Polizeiliche Krimalstatistik Baden-Württemberg, Polizeipräsidium Stuttgart, 2015
[5] Resolution deutscher Strafrechtsprofessorinnen und -professoren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, www.schildower-kreis.de, 2013
[6] gemäß §3 Abs. 2 BtMG
[7] Erfahrungen aus Belgien (https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/9%20Oomen_FT%20Cannabis%20…), Joep Oomen, Erste Frankfurter Fachtagung zu Cannabis 2014

Angstmache in Waiblingen

gleichzeitiger Erleichterung den Bericht in der Welzheimer Zeitung zur Kenntnis genommen.
Geschockt war der CSC Stuttgart über die groben Vereinfachungen im Bezug auf THC. So ist es zwar richtig das THC, im Vergleich zu Alkohol sehr lange nachgewiesen werden kann, daraus zu folgern das nach jedem Joint für eine Woche das Auto stehen bleiben sollte ist dennoch weit hergeholt. Die psychoaktive Wirkung eines Joints ist in der Regel nach einem Tag nicht mehr zu erkennen.
Das man THC oder Cannabis nicht riechen würde, so wie der Pressesprecher der Polizei uns vermitteln will, stimmt ebenfalls nicht. Denn im Vergleich mit Alkohol riecht man Cannabis viel stärker. Vielleicht nicht im Atem des Fahrers aber an der Kleidung oder im Fahrzeug.
Es wird von den „diversen Tests“ gesprochen welche dann folgen. Bei keinem dieser Tests muss ein Beschuldigter mitmachen. Es gilt das Recht des Beschuldigten die Aussage zu verweigern um sich nicht selbst zu belasten.
Die Anordnung eines Bluttests zum Nachweis von THC kann ein Beschuldigter nicht verweigern. Das ein „Bereitschaftrichter“ dies rund um die Uhr anordnen kann, hat wohl den Hauptsinn den Kiffern Angst zu machen.
Der gesamte Artikel ist darauf angelegt bei den Kiffern Ängste vor dem Führerscheinverlust auszulösen. Dass die Zahlen welche im Artikel genannt werden eher für das Verantwortungsbewusstsein der Kiffer spricht, wurden doch nur 450 Kiffer (null Toleranz) zu 2400 Alkoholauffälligkeiten (0,5 Promille Regelung) im gleichen Zeitraum festgestellt. Einzig der Verweis auf die Dunkelziffer, welche bei Alkohol genauso existiert, rechtfertig eine derartige Aufmachen des Artikels, was die Überschrift:“Bekifft am Steuer: Hohe Dunkelziffer“ bereits verrät.
Was aber positiv bei diesem Artikel auffällt, wenn man sich wie der CSC Stuttgart für eine Regulierung von Cannabis stark macht, ist das inzwischen das einzige Abschreckende an Cannabis der mögliche Führerscheinverlust ist. Die Verteufelung von Cannabis als Einstiegsdroge oder der häufig beschworene soziale Absturz bei Kiffern werden nicht angeführt. Der CSC Stuttgart stimmt dem Artikel zu das es viele Gründe für Drogenkonsum gibt. Daher arbeiten wir mit daran Kiffern mit problematischen Kosumverhalten hilfe zukommen zu lassen, für Cannabiskosumenten welche einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis pflegen wollen wir die Legalisierung erreichen damit sie wie Alkoholkosumten behandelt werden. 

Modellprojekt statt Sonderstreifen

Wie der CSC Stuttgart aus der Stuttgarter Zeitung erfahren hat, ist die Zahl der Drogendelikte in diesem Jahr erneut gestiegen. Wie im Bericht ebenfalls erwähnt wird, handelt es sich bei diesen opferlosen Kontrolldelikten überwiegend um den Besitz oder Handel geringfügiger Mengen Cannabis. Im Beispiel des Berichts wurde ein Kleindealer wegen einiger Gramm Haschisch durch die halbe Innenstadt verfolgt.
„Die Polizei geht mit Sonderstreifen von 20 bis 30 Beamten auf die Jagt nach Kleindealern. Wenn man von einem Gehalt pro Beamten von monatlich ca. 3.300 € ausgeht, kostet dies bis zu einer Millionen Euro im Jahr. Damit könnten wir problemlos ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt zur Cannabisabgabe finanzieren!„, erklärt Christian Brugger-Burg, stellvertretender Vorsitzender des CSC Stuttgart.
Es wirkt so, als müsse die Polizei ihre Kriminalitätsstatistik aufbessern, denn im Gegensatz zu bspw. Wohnungseinbrüchen liegt die Aufklärungsquote bei diesen Sonderstreifen zwischen 90 und 100 Prozent. Zudem bringt es den Vorteil, dass gleich zwei Straftäter festgestellt werden. Nämlich Dealer und Käufer, was zwar die Statistik bei den Straftaten nicht verbessert aber die Zahl der ermittelten Täter steigen lässt.
Wenn die Polizei, Staatsanwaltschaft und Politik wirklich an einem Ende des illegalen Straßenhandels mit Cannabis interessiert sind, gibt es nur eine Lösung. Ein Modellprojekt Cannabis Social Club Stuttgart per Ausnahmegenehmigung nach §3 Abs. 2 BtMG, also das gemeinschaftliche, legale Anbauen nach spanischem Vorbild. „Wir sehen eine legale und regulierte Möglichkeit des Cannabiskonsums als einzige Chance den illegalen Markt einzudämmen und glaubwürdig Jugendschutz zu betreiben.“ fasst Brugger-Burg die Ziele des CSC Stuttgarts zusammen.

Pressemitteilung Homegrown in Degerloch

Clubgrown statt Homegrown Würde hier zum besseren Verständnis „Gemeinsam im Club anbauen anstatt Zuhause“
Wie wir heute aus der Presse erfahren haben. Wurde in einer Wohnung in Stuttgart-Degerloch einer 47 Jährigen Frau bei Homegrown (Eigenanbau von Cannabis) erwischt.
So wie die Polizei selbst angibt, ist nicht klar ob sie nun für den Eigenbedarf oder für den Verkauf angebaut hat. Dies bedeutet das es aus
dem Umfeld der Frau einen Tipgeber gegeben hat, wäre sie beim Verkauf ertappt worden, wäre der Sachverhalt sicher nicht unklar.
„Dieser Fall zeigt wieder einmal das der Cannabiskonsum in der ganzen Gesellschaft verbreitet ist, und mit der Prohibition kein Problem gelößt
wird sondern nur viele neue geschaffen werden.“, so Christian Brugger-Burg stellvertretender Vorsitzender des CSC Stuttgart.
Bisher war die Frau polizeilich nicht aufgefallen, dies hat sich jetzt geändert. Nun kommt ein Strafverfahren mit ziemlich sicherem Schuldspruch
und entsprecher Strafe auf sie zu, obwohl Sie niemanden geschädigt hat.
Der CSC Stuttgart setzt sich für die Einrichtung eines Cannabis Social Clubs nach spanischen Vorbild in Stuttgart ein. Hierbei wird Cannabis
ausschließlich für die Mitglieder gemeinschaftlich im Club angebaut und in den Clubräumen konsumiert. Somit besteht ein geschlossener Kreislauf. „Für den CSC Stuttgart ist ein Cannabis Social Club,
wirkliche Drogenpolitik mit Jugendschutz, Qualitätskontrolle und Verhaltenregeln für Konsumenten, nicht wie bei der aktuellen Kriminalsierung von
Bürgern die anstelle eines Bieres lieber eine Joint rauchen.“, stellt Christian Brugger-Burg abschließend fest. 

Pressemitteilung zum GMM 2016

Global Marijuana March am 7. Mai in Stuttgart
Der  Cannabis Social Club Stuttgart und weitere Hanffreunde rufen weltweit  zum Protest für die Legalisierung von Cannabis auf – Stuttgart ist  selbstverständlich auch wieder beim Global Marijuana March (GMM) am 7.  Mai dabei!
„Wir  freuen uns auf eine inspirierende Zeit mit vielen Teilnehmenden, damit  wir ein deutliches Zeichen für die Legalisierung von Cannabis setzen  können! Die Prohibition hat versagt: der Konsum von Cannabis hat nicht  abgenommen und die Jugend wird nicht geschützt. Durch eine Legalisierung  wird der organisierten Kriminalität eine Finanzierungsquelle genommen,  die Polizei wird entlastet und die Ausgabe an Jugendliche und die  Qualität von Cannabis kann so kontrolliert werden“, so Dennis Herberg, Vorsitzender des Cannabis Social Club Stuttgart.
Nachdem 2015 einer der größten GMMs in Stuttgart mit ca. 700 Demonstrierenden stattgefunden hat, setzenwir auch dieses Jahr ein Zeichen im Herzen Stuttgarts. So werden Hanfaktivist Emanuel Kotzian und Sven Fichtner von der Linksjugend [‘solid] Stuttgart, sowie Philipp Sommer von der Grünen Jugend Baden – Württemberg als Redner die verschiedenen Aspekte einer Legalisierung beleuchten. Das WeLoTi Soundsystem, eine Dancehall Combo aus Minden, wird die Demonstration musikalisch untermalen.
Zum genauen Ablauf:
Der GMM beginnt auf dem Börsenplatz um 13:00 Uhr (vor dem Friedrichsbau).
Nach  dem ersten Sammeln wird sich der Demozug auf der Demoroute in Richtung  Schlossplatz in Bewegung setzen. Auf dem Schlossplatz angekommen, wird es neben Reden auch Informationsstände verschiedener politischer Organisationen und Musik geben.
Unterstützende Organisationen:
  • Piratenpartei Stuttgart
  • Linksjugend solid Stuttgart
  • Junge Liberale Stuttgart
  • Die Partei Stuttgart
  • Grüne Jugend Stuttgart

Pressemitteilung zur Gründung des CSC Stuttgart

Gründung des Cannabis Social Clubs Stuttgart: Man muss aufstehen, um sich widersetzen zu können!
In der Landesgeschäftstelle der Piratenpartei Baden-Württemberg in Stuttgart trafen sich am Freitag, 4. März 2016, 25 Befürworter der Cannabislegalisierung zur Vereinsgründung des Cannabis Social Club Stuttgart (CSC Stuttgart) und stießen ironischerweise mit einem Glas Sekt auf die erfolgreiche Gründung an.
Der CSC Stuttgart ist der erste Verein dieser Art in der Landeshauptstadt, welcher sich für die Legalisierung des Eigenanbaus von Cannabis stark macht.
Cannabis Social Clubs sind Anbaugemeinschaften von Cannabisnutzern nach spanischem Vorbild, die ihren Eigenbedarfsanbau gemeinschaftlich organisieren. Ziel des Stuttgarter  CSC ist die Gründung und der Betrieb einer solchen Anbaugemeinschaft.
Dennis Herberg, frisch gewählter Vorsitzender des CSC Stuttgart: „Aktuell ist der Anbau von THC-haltigem Hanf, auch für den reinen Eigenbedarf in Deutschland noch immer verboten, und wird auch aktiv verfolgt. Somit besteht die vorrangige Aufgabe des Vereins zunächst darin, sich als Interessengemeinschaft von Cannabis-Konsumenten für eine Änderung der Drogengesetzgebung in Deutschland einzusetzen.“
Die öffentliche Meinung gegenüber der Cannabis Prohibition unterliegt schon seit einiger Zeit einem deutlichen Paradigmenwechsel. Die Unverhältnismäßigkeit und Repressalien, die Cannabisnutzer erleiden müssen, stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen für die Gemeinschaft! Es wird Zeit sich zu engagieren! Man muss aufstehen, um sich widersetzen zu können!“, führt Dennis Herberg weiter aus.
Zu den Aufgaben des CSC Stuttgart gehört sowohl die klassische Öffentlichkeitsarbeit mit Informationen in verschiedenen Formaten, Veranstaltungen, aber auch die Beratung und Vermittlung von Experten für Journalisten und Medien. Zudem sieht sich der CSC Stuttgart als Bindeglied zwischen politischen Akteuren und den Legalisierungbefürwortern, sowie als Teilnehmer am öffentlichen Diskussionsprozess.